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Vor einigen Wochen haben wir bei unserer Stella ein neues Zeckenmittel namens bogadual ausprobiert. Das Präparat bietet laut Hersteller einen extra starken und effektiven Schutz gegen Zecken, Flöhe und Milben. Die Spot-on-Lösung als Zeckenschutz für Hunde ist in zwei Varianten erhältlich: für kleine Hunde bis 20 Kg Körpergewicht sowie für große Hunde bis 50 Kg. Da unsere Stella 30 Kg auf die Waage bringt, haben wir uns für die zweite Variante entschieden – in unserem Fall reichte eine Tube a 2,5 ml, die an zwei verschiedenen Stellen, d.h. am Nacken und am Schwanzansatz aufzutragen war. Beim Auftropfen ist uns erstmal der angenehme Geruch des Mittels aufgefallen, welcher wahrscheinlich dem pflanzlichen Wirkstoff namens Margosa zu verdanken ist. Inzwischen haben wir die zweite Anwendung (die je nach Bedarf alle 2 bis 4 Wochen zu wiederholen ist) durch und sind mit dem Präparat sehr zufrieden. Seitdem wir das Präparat verwenden, brachte unsere Stella höchstens zwei Zecken von ihren Gassirunden mit nach Hause. Diese ließen sich allerdings problemlos mit unserer Zeckenzange entfernen. Bogadual ist u.a. im Shop pets Premium erhältlich.

Hunde haben einen wesentlich ausgeprägteren Geruchs- und Hörsinn, als Menschen. Dafür ist ihr Sehsinn um einiges schlechter. Bisher ging man davon aus, dass sie nur schwarz, weiß und verschiedene Grauabstufungen sehen können. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, das sie nur für rot und grün blind sind. Während Menschen Trichromaten sind, also über drei verschiedene Photorezeptoren verfügen, sind Hunde Dichromaten, mit nur zwei Rezeptorarten. Wie umfangreich sie ihr Farbensehen nutzen, haben Biologen aus Russland in Verhaltensversuchen getestet. Dabei stellte sich heraus, dass die Beleuchtung darüber entscheidet, ob sich Hunde bei der Bewältigung bestimmter Aufgaben mehr auf Bewegungen und Helligkeitsunterschiede konzentrieren, oder primär auf Farben. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass unter natürlichen Beleuchtungsbedingungen Farbinformationen überlegen sein könnten“, erklärt die Studienautorin, Anna Kasparson, von der Russischen Akademie der Wissenschaften Moskau. So konnten sich Hunde mit Hilfe von Farbtafeln merken, welche Futterboxen sie leicht öffnen konnten. Lediglich bei Farben die sie nicht gut voneinander unterscheiden können, wie rot und grün, orientieren sie sich mehr an der Helligkeit.

Haustiere haben einen unbestreitbar positiven Einfluss auf die Gesundheit ihrer Besitzer. Dabei gilt, je größer das Tier, umso größer auch der gesundheitliche Nutzen. Besonders hoch ist dieser bei Hunden, die mehrmals täglich ausgeführt werden müssen. Alle in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen belegen den hohen positiven gesundheitlichen Effekt der Hundehaltung. Sie fördern soziale Kontakte, lindern Stress, senken die Schmerzempfindlichkeit, sorgen für Bewegung ihrer Besitzer und beeinflussen somit nachhaltig die Gesundheit des Herzens und eine Stärkung des Immunsystems. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Michigan State Universität, die zum Freizeitverhalten unter 6000 amerikanischen Probanden durchgeführt wurde ergab, dass die ärztlich empfohlene Bewegungszeit von minimum zweieinhalb Stunden pro Woche, von fast allen Hundehaltern eingehalten wurde. Das ergibt sich nicht nur aus dem täglichen Gassigehen. Auch zu Hause bewegen sich Hundehalter mehr, weil sie immer wieder von ihrem Tier zum spielen oder streicheln aufgefordert werden. Zudem müssen sie für Futter, Gesundheitsfürsorge und Pflege ihrer Vierbeiner sorgen, was in der Regel ebenfalls mit Bewegung verbunden ist. Knapp siebeneinhalb Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Die gesundheitlichen Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Hund sind so groß, dass man Hunde in Apotheken verkaufen müsste.

Vorsicht bei Hitze

Wie drückend heiß es im Sommer werden kann, konnten wir in Deutschland Anfang Juni für ein paar Tage spüren. Inzwischen hat es sich zwar wieder abgekühlt, doch mit der aktuellen Kälteperiode soll es bald ganz vorbei sein, wie die Wetterexperten versprechen. Spätestens im Juli können wir wieder mit Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr rechnen. Die Hitze ist jedoch nicht nur für Menschen eine Belastung. Auch Hunde leiden schwer unter sommerlichen Temperaturen und können im schlimmsten Fall, ebenso wie Menschen, an der damit verbundenen Herz- und Kreislaufbelastung sterben. Tatsächlich ist die Gefahr für unsere Vierbeiner um einiges höher, als beim Menschen, da Hunde sich nicht durch Schwitzen der Haut, sondern nur durch hecheln abkühlen können. Eine dunkelrote Zunge, verbunden mit glasigem Blick und das hecheln mit vorgestrecktem Hals, sind Warnzeichen für eine zu starke Belastung durch Hitze. Spätestens dann sollte der Halter für seinen Hund ein schattiges Plätzchen suchen und unbedingt ausreichend Wasser anbieten. Die häufigsten Probleme gibt es allerdings, wenn der Hund einfach vergessen wird – beispielsweise im Auto. „Die Temperaturen steigen ganz schnell auf 50 Grad und mehr an. Die Tiere bekommen dann einen Hitzschlag“, erklärt Werner Kirsch, der Vorsitzende des Landesverbands des Deutschen Tierschutzbundes. Trotz regelmäßiger Warnungen sterben jedes Jahr wieder unzählige Hunde, weil ihre Halter das nicht beachtet haben. „Auch ein kurzer Einkauf ist schon eine zu lange Zeit“, warnt Werner Kirsch.

Auch in Lübeck soll es zukünftig einen Hundeführerschein für alle Hunderassen geben. Die Kieler FDP forderte einen solchen „Sachkunde-Nachweis“, vor der Anschaffung eines Hundes. Einen diesbezüglichen Antrag legte sie jetzt dem Kieler Landtag vor. Um den Sachkunde-Nachweis zu erhalten, muss vorab eine theoretische und im ersten Jahr der Hundehaltung eine praktische Prüfung abgelegt werden. Geprüft werden dabei das Wissen über Haltung, Pflege und Sozialverhalten der Hunde und wie Gefahrensituationen eingeschätzt und nach Möglichkeit vermieden werden können. Ausgenommen von dieser Pflicht sind, wie auch schon in Niedersachsen, Personen die innerhalb der letzten zehn Jahre mindestens zwei Jahre lang einen Hund hatten. Auch wer beruflich mit Hunden zu tun hat, wie Jäger, Tierärzte, Schäfer oder Diensthundeführer, gilt als ausreichend versiert. Dafür soll die aktuell bestehende Liste gefährlicher Hunderassen abgeschafft werden. Bisher mussten lediglich Halter der darauf stehenden Hunderassen einen Hundeführerschein ablegen. Die Liste hat sich jedoch als nicht ausreichend erwiesen. Trotz Hundeführerschein kommt es bei bestimmten Rassen, wie beispielsweise Bullterriern, immer wieder zu schweren Hundeangriffen auf Menschen. Statt dessen sollen zukünftig nur noch Hunde als gefährlich aufgelistet werden, die bereits Menschen oder Tieren angegriffen, oder bedroht haben. Der Kieler Landtag berät in den kommenden Wochen über den Antrag und berief einen Fachausschuss ein, in dem Experten die vorgeschlagenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin prüfen sollen.

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