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Hunde haben einen wesentlich ausgeprägteren Geruchs- und Hörsinn, als Menschen. Dafür ist ihr Sehsinn um einiges schlechter. Bisher ging man davon aus, dass sie nur schwarz, weiß und verschiedene Grauabstufungen sehen können. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, das sie nur für rot und grün blind sind. Während Menschen Trichromaten sind, also über drei verschiedene Photorezeptoren verfügen, sind Hunde Dichromaten, mit nur zwei Rezeptorarten. Wie umfangreich sie ihr Farbensehen nutzen, haben Biologen aus Russland in Verhaltensversuchen getestet. Dabei stellte sich heraus, dass die Beleuchtung darüber entscheidet, ob sich Hunde bei der Bewältigung bestimmter Aufgaben mehr auf Bewegungen und Helligkeitsunterschiede konzentrieren, oder primär auf Farben. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass unter natürlichen Beleuchtungsbedingungen Farbinformationen überlegen sein könnten“, erklärt die Studienautorin, Anna Kasparson, von der Russischen Akademie der Wissenschaften Moskau. So konnten sich Hunde mit Hilfe von Farbtafeln merken, welche Futterboxen sie leicht öffnen konnten. Lediglich bei Farben die sie nicht gut voneinander unterscheiden können, wie rot und grün, orientieren sie sich mehr an der Helligkeit.

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