Stella in der Hundeschule

So, es ist so weit.

Stella hat ihre erste Unterrichtsstunde in der Hundeschule absolviert. Damit die erste Erfahrung mit der Schule keine schlechten Erinnerungen mit sich bringt, haben wir uns entschieden, zum guten Anfang eine Welpenspielstunde mitzumachen. Trotz entspannter Stimmung war die Stella zu Beginn ziemlich gestresst und fühlte sich durch die Masse spielender Hunde wahrscheinlich überrumpelt. Kein Wunder, waren ja ca. 30 Hunde unterschiedlicher Rassen, Farben und Größen da – so eine Anhäufung von Gleichgesinnten hat unsere Stella noch nie erlebt. Die meisten kannten sich inzwischen und bildeten sofort kleine Spielgrüppchen. Das war unserer lieben Stella ein bisschen zu viel…

Die ersten 15 Minuten hielt sie sich im Eingangsbereich auf, beschnüffelte alles und ging jeder Begegnung mit einem unbekannten Spielkameraden lieber aus dem Weg. Der nach unten gerichtete Schwanz sagte viel über ihre Gefühlslage aus…

Erst nachdem sie sich überzeugt hat, dass wir immer noch da sind und dass die anderen Hunde gar nicht so schlimm sind, schloss sie sich einer kleinen Beagle-Gruppe an, die durch die Gegend fegte. Mit der Zeit lernte sie immer mehr tierische Freunde kennen und fand auch Gefallen an spielerischen Auseinandersetzungen. Am Ende hatten wir sogar Schwierigkeiten, sie zu uns zuzurufen und sie anzuschnallen. Zu Hause war sie dann so fertig, dass sie die Abendstunden freiwillig in ihrem Körbchen verbrachte…

Da wir es für wichtig halten, dass unsere Hündin so viel Kontakt zu anderen Hunden wie möglich hat, werden wir diese Spielstunden bestimmt öfters mitmachen. Die 5 EURO, die man für einen solchen Hunde-Event bezahlen muss, sind an sich voll akzeptabel.

Hier noch der Link zu unserer Hundeschule in Dresdenhttp://www.hundeschule-dresden.de/

Nächste Woche wird´s ernst – da beginnt nämlich der Einzeltraining mit einem professionellen Hundetrainer… Von unseren neu gewonnenen Erfahrungen werden wir wie immer in unserem Stella-Blog berichten 🙂

2 Gedanken zu „Stella in der Hundeschule

  1. Sophia

    Beim Stichwort Erziehung mache ich zur Zeit eine Erfahrung, auf die ich gern verzichten würde.

    In unsere Umgebung gibt es (eigentlich sollte es mich freuen) viele Hundebesitzer. Auch etliche der älteren Generation. Diese haben stets eine Tüte mit Frolic dabei – nicht schlimm sollte man meinen.
    Schlimm ist nur, dass fremde Leute meinen Hund füttern. Noch schlimmer ist, dass sie dafür nichts leisten muss. Am schlimmsten finde ich aber, dass sie etwas bekommt, obwohl ich sie rufe und sie nicht kommt.

    Ich belohne meinen Hund auch mit Futter, aber ich würde es nie wagen, einem fremden Hund etwas zu geben, schon gar nicht ohne Erlaubnis des Besitzers.

    Ich finde es traurig, dass mit mir diskutiert wird, wenn mein Hund nichts bekommen soll. Ich fürchte, ich bin zu höflich…

  2. Marta

    Hallo Sophia,

    diese Erfahrung haben wir auch mehrmals machen müssen. In unserer Nähe wohnt ein älterer Mann, dessen Hund von ein paar Monaten an Krebs verstorben ist – er hat bis heute Leckerlies in seiner Hosentasche stecken – so für alle Fälle. Mittlerweile bin ich ihm auch nicht mehr böse, wenn er unsere Stella so verwöhnt, auch wenn sie für Null-Anstrengung belohnt wird. Vielleicht, weil ich ihn kenne, sein Schicksal bzw. das seines Hundes sehr traurig finde und weiß, dass der Kontakt mit Stella ihm ne große Freude bereitet. Aber bei ganz fremden Menschen hätte ich wirklich Bedenken. Man hört ja auch von Fällen, dass manche Menschen Rattengift verstreuen, um Hunde aus der Nachbarschaft zu vertreiben – da bin ich der Meinung, Vorsicht ist nie zu viel.

    Nun frage ich mich, ob Leckerlies bei der Erziehung wirklich unabdingbar sind??? An sich haben wir zu Beginn sehr viel mit Leckerlies gearbeitet und dies später ein wenig bereut. Mussten dann nämlich zusehen, wie schnell sich die Stella an diese Art der Belohnung gewöhnt hat. Sie hatte geschaut, ob man etwas Essbares aus der Tasche nimmt und so auch überlegt, ob es sich überhaupt lohnt, den Befehl auszuführen. Dies fand ich dann auch nicht schön. Statt Respekt vor Herrchen und Frauchen hat sie ständig auf Leckerlies spekuliert, naja, sie ist ja wirklich dolle verfressen. Habe einmal auf der Wiese nen Hund erlebt, der statt mit Futter mit Streicheleinheiten belohnt wurde und dies hat mir dann auch dolle gefallen. Weiß bloß nicht, ob ich da so viel Durchsetzungskraft hätte, Liebe geht schließlich auch durch den Magen 🙂

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