„Dog Day“ – Hunde im Museum

Bei der Planung ihrer Freizeitaktivitäten müssen Hundehalter auch immer die Bedürfnisse ihrer Vierbeiner mit einkalkulieren. In Museen sind Hunde meist unerwünscht und weil niemand seinen Hund gern über längere Zeit allein lässt, stehen Museumsbesuche eher selten an. Um verstärkt Tierfreunde als Besucher zu gewinnen, hat sich das Neanderthal Museum in Mettmann etwas einfallen lassen. Für seine Sonderausstellung „Wölfe im Neanderthal“ wurden sogenannte „Dog Days“ eingerichtet. Am 23. November, am 18. Januar, am 22. Februar und am 8. März dürfen, jeweils zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, Hunde in die Ausstellung mitgebracht werden. Gezeigt wird die Geschichte der Zähmung unseres ältesten Haustieres, anhand von archäologischen Funden, die belegen, dass Hunde den Menschen bereits seit der Eiszeit als Gefährten begleiten. „Ich bin auf die Idee gekommen, weil mir Kollegen davon berichtet haben, dass das ,Phäno‘ in Wolfsburg so etwas einmal pro Jahr anbietet“, erklärt die stellvertretende Leiterin des Neanderthal Museums, Bärbel Auffermann. Das Neanderthal Museum wurde im Neanderthal, dem Fundort des weltweit berühmtesten menschlichen Fossil erbaut und liegt mitten in der Natur, so dass es oft Anfragen von Spaziergängern mit Hund gibt, ob sie ihren Vierbeiner mit ins Museum nehmen dürfen. Der Bedarf ist zweifellos da. Schön wäre es deshalb, wenn sich weitere kulturelle Einrichtungen die „Dog Days“ als Vorbild nehmen würden.

2 Gedanken zu „„Dog Day“ – Hunde im Museum

  1. Melanie

    Super idee aber ich verstehe das Hunde nicht gern in einem Museum gesehen werden.
    Vieleicht ist “Dog Days” ja eine losung.

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