Stubenreinheit bei Welpen

StubenreinheitSo wie bei vielen kleinen, frisch geholten Welpen war auch unser kleiner Hund am Anfang leider nicht stubenrein. Wir werden es wahrscheinlich nie vergessen, als wir am allerersten Tag mit Stella zu unserem gemeinsamen Spaziergang auf die nahe gelegene Wiese gegangen sind. Bei einem ziemlich ungemütlichen Februarwetter warteten wir fast eine halbe Stunde auf das erste Häuflein. Trotz langer Warterei passierte nichts…

Als wir dann wieder nach Hause kamen und die Eingangstür aufmachten, ist unser Welpe sofort ins Wohnzimmer gerannt, um sich mitten auf dem Teppich hinzuhocken. Das war ihr erstes Häuflein im neuen Zuhause – wortwörtlich – wir mussten nur schmunzeln. Nach ein paar Tagen ist uns aber das Lachen vergangen. Obwohl wir alle 2 Stunden Gassi gingen und unsere kleine Stella nach jedem Fressen, jedem Spielen und jedem Schläfchen nach unten trugen, wollte sie ihre Geschäfte draußen nicht erledigen. Sie ging mit uns die grüne Fläche entlang, schnüffelte und machte einfach nichts. Erst zu Hause, d.h. „in Sicherheit“ löste sie sich gemütlich. Wir mussten nicht lange nach der Lösung dieses Rätsels suchen – da die Stellen wahrscheinlich von anderen, ausgewachsenen Hunden markiert waren, hat sich unsere Kleine einfach nicht getraut, dort Pipi zu machen.

So waren wir ständig auf der Suche nach einer grünen und unmarkierten Fläche, was in einer Großstadt mit vielen Vierbeinern nicht einfach ist. Da erwies sich unser kleiner Garten als eine Erlösung, vor allem in der Nacht. Ja genau, in der Nacht sind wir auch 2 bis 3 mal aufgestanden, um am nächsten Morgen keine bösen Überraschungen erleben zu müssen. Nichts desto Trotz ist Stella mehrmals ein kleines Malheur passiert und unsere Auslegware roch schon nach ein paar Tagen ganz schön nach Hundeurin. Obwohl wir gelesen haben, dass der Hund sich nie in der Nähe seines Reviers entleert, hat sich unsere Kleine mehrmals direkt auf ihre Matratze gelöst. Wir vermuten, sie hat diesen Ort am Anfang nicht als ihr Revier anerkannt. Da nur der Bezug und nicht die Matratze selbst waschbar ist, haben wir diese zuerst mit einer dicken wasserdichten Folie und erst dann mit dem originalen Bezug bezogen, den wir nach Bedarf (also alle 2 bis 3 Tage) gewaschen haben. So haben wir sozusagen unsere Matratze gerettet. Mit Belohnung (Leckerlies und Streicheleinheiten) klappte das Gassigehen mit der Zeit immer besser.

Bis zur vollen Stubenreinheit sind ca. 3 lange Monate vergangen, in denen wir einerseits viel Geduld aufweisen, andererseits uns einen Nasssauger zulegen mussten 😉

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