Hunde fördern Immunabwehr bei Kleinkindern

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, machen Haustiere Kleinkinder nicht nur nicht krank, sie stärken sogar deren Immunabwehr. Das konnte wiederholt in verschiedenen Studien nachgewiesen werden. So erkranken Kinder, die in Haushalten mit mindestens einem Hund leben, seltener an Infektionen, Asthma und anderen Atemwegserkrankungen. Auch Allergien aller Art und Entzündungen, treten bei diesen Kindern seltener auf. Die Ursache dafür ist der frühere Kontakt mit den verschiedensten Bakterien. Dadurch wird das noch „unerfahrene“ Immunsystem der Kinder schneller und besser aktiviert und geschult. In vergleichenden Studien wurde festgestellt, dass sich vor allem der Kontakt mit Tieren während des ersten Lebensjahres sehr günstig auf das Immunsystem und somit auf die Gesundheit der Kinder auswirkt. Ähnlich positiv ist die Entwicklung, wenn Kinder auf dem Land, in der Nähe von Tierställen aufwachsen. Als Faustregel lässt sich sagen, dass Kinder umso widerstandsfähiger werden, je größer die Vielfalt der Bakterien, Viren und Pilze ist, denen sie in den ersten Lebensjahren ausgesetzt sind. Wurde bis vor wenigen Jahren noch geraten, Neugeborene vor möglichen, mit Haustieren verbundenen gesundheitlichen Gefahren, durch Abschaffung der Tiere zu bewahren, kann heute statt dessen die Anschaffung eines Hundes oder einer Katze empfohlen werden.

2 Gedanken zu „Hunde fördern Immunabwehr bei Kleinkindern

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  2. Stefanie

    Genau das kann ich nur bestätigen. Mein Kind ist jetzt knapp 1 1/4 Jahr und wir haben zwei Hunde. Bis auf eine kleine Grippe war er noch nie krank. Wenn ich überlege wie oft die Kinder von Bekannten usw. in dem Alter schon im Krankenhaus mussten, dann ist das mehr als auffällig.

    Liebe Grüße

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