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Fast alle Gemeinden haben, in den vergangenen Monaten, das in der Hundesteuer schlummernde Potential erkannt und damit begonnen, säumige Zahler aufzuspüren und zur Kasse zu bitten. Zudem wurde die Hundesteuer in den meisten Bundesländern erheblich erhöht. Doch einige Ortsbehörden haben es damit übertrieben. So auch eine Gemeinde in Bad Kohlgrub, die für Rottweiler eine Hundesteuer von 2000 Euro verlangt – unabhängig vom Ergebnis des vorgeschriebenen Wesenstests. Rottweiler stehen hier auf der sogenannten Gefahrenliste. Hundearten die nicht als gefährlich eingestuft sind, kosten dagegen nur 75 Euro Hundesteuer. Das bedeutet, dass nicht Erfahrung im Umgang mit Hunden, sondern die Höhe des Einkommens darüber entscheidet, ob man einen Rottweiler halten darf, oder nicht. Dem hat das Münchner Gericht, in zweiter Instanz, eine teilweise Absage erteilt. Zwar sei es in Ordnung, durch höhere Gebühren die Haltung von solchen Hunden zu erschweren, doch diese muss auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben. Insgesamt dürfte die Hundesteuer 900 bis 1000 Euro nicht überschreiten. Geklagt hatte ein Ehepaar, dass ihre Hündin ins Tierheim bringen musste, da sie sich die teure Hundesteuer nicht mehr leisten konnten.

2 Kommentare auf “Wie hoch darf die Hundesteuer sein?”

  1. Ronald sagt:

    Ich habe zwar keinen Hund, finde es aber ungerecht Hundesteuer zu verlangen, wenn auf der anderen Seite Katzenbesitzer keine Steuern bezahlen. Der Hund war schon immer der beste Freund vom Menschen. Klar brauchen Kommunen Geld für die Unterhaltung von Einrichtungen und Co. Ein Hund ist genauso ein Haustier wie Katze, Meerschwein und so weiter. Rottweiler stehen auf der Gefahrenliste, das ist doch absoluter Blödsinn. Ein Hund ist das, was der Mensch draus macht und nicht anders! In meiner Family gibt es auch Rottweiler, das sind sehr liebe und gute Hunde.

    Hundersteuer ist nur Abzockerei, zudem sind ja Steuergelder vorhanden, diese sollten nur mal besser verteilt werden!

  2. Ursula sagt:

    Die Hundesteuer ist ohnehin eine bodenlose Ungerechtigkeit. Warum gibt es eigentlich eine Hundesteuer obgleich es weder eine Katzensteuer oder eine Pferdesteuer o.ä. gibt?
    Sind nicht vor dem Gesetz „Alle“ gleich? Leider waren es die Hunde noch nie – aber warum eigentlich nicht?
    Fällt ein Kind vom Pferd und verletzt sich, ists Schicksal. Wird ein Kind vom Hund gebissen weil es ihn am schwanz zieht, ist der Hund eine Bestie…..haben wir Menschen unsere Perspektiven verloren?

    LG
    Ursula

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