Hallo,
also prinzipiell gibt es keine großen Probleme, sofern das Ausland innerhalb der EU liegt (bei anderen Ländern hab ich leider keine Erfahrung
). Vor Ort kann der Hund dort untersucht werden und im Rahmen dessen sollte er gechipt werden und einen EU-Pass (Heimtierpass, Impfausweis, wie auch immer man das nennt) bekommen (das sollte ohnehin inzwischen jeder Hund haben). Damit besteht kein Problem, den Hund über eine Grenze zu kriegen. Sollte er allerdings zB an einer Mittelmeerkrankheit o.ä. leiden, dürfte es schwer werden, aber ob man dann überhaupt den Ausweis kriegt ist eine ganz andere Frage… Ich kenne viele Leute, die Hunde aus anderen Ländern mitgebracht oder geholt haben, an die ich bei Gelegenheit auch gern weiterverweisen kann – die haben sicher mehr Erfahrung und können Einzelheiten erklären.
Aus welchem Land soll er denn sein? 
(Falls noch kein konkreter Hund ins Auge gefasst wurde gibt es auch viele Möglichkeiten, direkt über Tierschutzorganisationen Hunde von der Straße oder aus Tötungsstationen aus dem Ausland zu bekommen.)
Mein Hund selber ist aus einem polnischen Tierheim gerettet worden, und ich unterstütze jeden dabei, sich einen Hund aus Tierheimen oder Tötungsstationen oder Länderen mit wesentlich schlechteren Tierhaltungsbedingungen zu holen, insofern genau die gleichen Dinge bei der Haltung beachtet werden wie ein "normaler" Hund. Ob man sich entscheidet, einem Straßenhund aus fernen Ländern oder einem Tierheimhund aus der eigenen Stadt zu helfen, ist eigentlich in vielen Fällen lediglich eine Kostenfrage. (Einheimische Tierheimhunde sind oft schon gechipt und geimpft usw.)