Beitrag 09:50 – 26. Mai bearbeitet von Sophia
Jaja, die Wohnungssuche mit Hund. Ich hab's trotzdem immer gleich am Telefon gesagt. Das war sogar immer die erste Frage, die ich gestellt habe. Denn es nützt mir nix, wenn ich ne tolle Wohnung angucke, und dann ist die Tür trotzdem zu. Die Zeit kann ich mir sparen. So wie ich die Leute erlebt habe, sagen die sowieso nein, ob vorher oder hinterher.
Obwohl man da bestimmt unterscheiden muss zwischen Maklern und privaten Vermietern (oder eben von Mensch zu Mensch). Ich kann mir vorstellen, dass man mit einem Vermieter erstmal besichtigt, und wenn die Chemie stimmt, ist er für das Thema Hund vielleicht zugänglicher.
In einigen Städten ist es auch ganz schlimm, da findet man kaum eine Wohnung mit Hund. Wenn du die Möglichkeit hast, ein bisschen raus aus der Stadt zu ziehen, bessert sich das manchmal. Und die Wohnungen "auf dem Dorf" sind meistens auch billiger als in der Stadt, sodass sich eventuelle Fahrtkosten relativieren.
Wenn du nach Wohnungen suchst (bei sowas wie immobilienscout24 oder so), steht meistens schon ein Hinweis zur Tierhaltung. Da lässt sich die Lage schon von vornherein abschätzen. Und wenn viele Wohnungen schon weg sind, hilft nur jeden Tag nachschauen, ob es neue Inserate gibt, damit DU irgendwann die erste bist. Ich habe persönlich auch Abstriche gemacht, natürlich hätte ich gern eine Wohnung mit Balkon gehabt. Oder eine im EG oder 1. OG. Jetzt ist es Dachgeschoss geworden (ohne Balkon…), und ich muss mit der mir auferlegten Konsequenz leben, dass Hund getragen wird. Auch nachts um 1 (Mann, hatte ich einen Bock…), wenn der Durchfall drückt 
Vielleicht würde es helfen, wenn du dir (schriftlich?) von deinem Vermieter oder Mitmietern bestätigen lässt, dass dein Hund unauffällig ist. Mein Totschlagargument war immer, dass der Hund tagsüber, wenn ich arbeiten bin, nicht zu Hause ist.
Und dann half es natürlich, dass sie kein Riesentier ist. Wenn du eine Wohnung gefunden hast, bei der der Makler/Vermieter nicht rigoros ablehnt, würd ich den Hund mitnehmen (absprechen, ob er mit zur Besichtigung/in die Wohnung darf!), damit die Leute sich "in echt" davon überzeugen können, dass es ein liebes Tier ist, gehorsam ist etc. Das natürlich alles unter der Voraussetzung, dass dein Hund wirklich gut erzogen ist und lieb ist… 
Was auch hilft: Spontanentscheidung à la "Wenn der Hund kein Problem ist, nehm ich die Wohnung!". Dann aber Wohnung genau angucken und Kündigungsfristen im Kopf haben.
Ich wünsch dir noch viel Ausdauer und Geduld bei der Wohnungssuche!!