Auf der Seite der Stadt Dresden sind unterschiedliche Zahlen zu
finden. Vielleicht handelt es sich bei der Differenz um die von den
Wohnungsgenossenschaften aufgestellten Hundekot-Beutelspender.
56 Hundekot-Beutelspender:
http://www.dresden.de/de/02/035/01/2010/01/pm_092.php
73 Hundekot-Beutelspender:
http://www.dresden.de/de/08/035/06/projekte.php
Rechnen wir nun mal mit den 73 Hundekot-Beutelspendern:
- EIN Hundekot-Beutelspender deckt also eine Fläche von 4,5 km²
(Quadrat-KILOMETER) des Dresdner Stadtgebietes ab
- rein rechnerisch ist die Entfernung von einem zum nächsten
Hundekot-Beutelspender 2,4 km
Rechnen wir weiter, es gibt in Dresden 12000 gemeldeten Hunde:
- die Stadt erhält jährlich etwa 1,3 Mio € Hundesteuer
- die 28 neu aufgestellten Hundekot-Beutelspender kosten die Stadt: “Die
Gesamtkosten einschließlich Reinigung, Entleerung, Bestückung mit
Beuteln und Unterhaltung betragen 35 200 Euro pro Jahr. Nach Ablauf
dieser fünf Jahre verringern sich die Kosten auf 18 200 Euro jährlich.”
- die bereits bestehenden Hundekot-Beutelspender werden wahrscheinlich
bereits abbezahlt worden sein, kosten also etwa 650 € pro Jahr und pro
Stück, alles in allem kosten also die 73 Hundekot-Beutelspender die
Stadt rund 65000 € pro JAHR (35200 [28 neue] + 29250 [45 alte])
- was macht die Stadt mit den restlichen 1,235 Mio € Hundesteuer?
Die Stadt beklagt die mangelde akzeptanz der Hundekot-Beutelspender.
Für mich stellt sich da die Frage, wie kann etwas angenommen und genutzt
werden, wenn es so selten ist, dass es eh kaum Hundebesitzer betrifft.
Wenn ich weiß, dass an jeder Ecke so ein Hundekot-Beutelspender steht
(ähnlich wie in Berlin), kann ich mich drauf verlassen, dass mir so ein
Teil zur Verfügung steht, wenn ich es brauche. Bei der aktuellen
Situation ist aber ein Lottogewinn fast wahrscheinlicher, als so einem
Ding über den Weg zu laufen.