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Das war ja heute ein voller Tag. Wie gewöhnlich waren wir mit Stella auf der Wildwiese spazieren. Dort traf sie einen netten Husky. Eigentlich war sie beim Apportieren ihrer Lieblingswurfscheibe (Hundefrisbee Kong Flyer), aber ein gemeinsamer Abstecher zum Bach war so verlockend, dass sie mit der Scheibe im Maul dahingerannt und gleich ins Wasser reingesprungen ist. Als wir ankamen, war die Scheibe bereits im trüben und schlammigen Bach verschwunden. Trotz Stellas excellenter Tauchversuche konnten wir ihr Lieblingsspielzeug leider nicht finden. Nach einer Zeit gaben wir nach und gingen nach Hause.

Naja, da eine neue Scheibe beim Zooplus fast 12 EURO kostet, war  der Plan ziemlich einfach: schnell eine Harke holen, wieder zur Wiese gehen und Scheibe finden. Zum Glück war sie ganz am Rande des kleinen Baches im Schlamm versteckt, so dass wir sie super schnell rausholen konnten. Stella war überglücklich ihr Frisbee wieder zu sehen :-) Was tut man nicht alles für sein Tierchen…

Und die gute Harke bleibt nun schön einsatzbereit im Keller ;-)

Erste Begegnung mit dem Schneemann

Letztes Wochenende erlebte unsere Stella auf ihrer Lieblingswiese eine böse Überraschung. Frisch gefallener Schnee animierte zum Toben, da musste alles gründlich beschnüffelt und untersucht werden. Die Hundefreude war richtig groß. Plötzlich tauchte in der Mitte eine weiße Gestalt aus Schnee auf, geschmückt mit einer Möhre als Nase und einem Topf als Kopfbedeckung.  Die Kohleaugen starrten unsere Hündin an. Der Unbekannte gefiel ihr zuerst überhaupt nicht – sie musste ihn erst mal ordentlich anbellen, damit ihm die Rangordnung auf die Wiese klar wird. Erst nachdem wir uns dem Schneemann näherten und ihn selber anfassten, ließ sich die Stella langsam überreden, in seine Nähe zu kommen. Wahrscheinlich wären sie gute Kumpels geworden, aber leider musste sich der arme Schneemann wegen Tauwetter schneller als gedacht verabschieden…

Erfahrungen mit Hundespielzeug

Zusammen mit unserem Welpen haben wir unterschiedliche Hundespielzeuge ausprobiert und wurden in diesem Bereich zu inoffiziellen Fachexperten. Leider konnten wir uns mehrfach “am eigenen Hundeleib” überzeugen, dass manche im Handel erhältliche Produkte eine unbefriedigende Qualität aufweisen und sich gar nicht zum Spielen eignen! Einige Spielzeuge, vor allem aus Vinyl, würden wir sogar als gefährlich und voll ungeeignet für Hunde bewerten. So haben wir für unseren verspielten Welpen als einer seiner ersten Spielzeugen einen gelben Stachelball mit Gesicht und integriertem Quietschie geholt. Der rote Mund sah so verlockend aus, dass die Stella ihn innerhalb von wenigen Minuten abgebissen hat und dabei war, die einzelnen Teile zu verschlucken. Das Spielzeug ist sofort im Müll gelandet…

Ein Vinyl-Ei, das unsere Stella zu Ostern bekommen hat, musste sich mit dem Stachelball ein ähnliches Schicksal teilen. Es war von der Qualität her ähnlich enttäuschend – schon nach kurzem Kauen wurde ein Teil des Fußes abgeknabbert. Wir mussten das Spielzeug schnell wegnehmen, um Verschlucken von Teilen zu verhindern.

Wohlgemerkt sprechen wir hier von einem Welpen – mit den spitzen Milchzähnen. Ausgewachsene Hunde bekommen die Spielsachen vielleicht nicht sofort klein – vielleicht…

In unserer kleinen Hundespielzeugkollektion gibt es aber ein Kuscheltierchen, welches Stella vom ersten Tag an begleitet. Als wir gelesen haben, dass der Welpe sich am Anfang im neuen Zuhause sehr alleine fühlte und seine Geschwister vermisste, haben wir Stella ein Kuscheltierchen – einen alten Gockel – zum Knuddeln geschenkt. Es ist verwunderlich, dass ausgerechnet dieses Spielzeug, welches als kein Hundespielzeug erworben wurde, an sich unkaputtbar zu sein scheint. Obwohl der arme alte Gockel jeden Tag gezerrt, gebissen, gekaut und rumgeschleudert wird, hat er enorme Lebenskraft entwickelt und will seinen Löffel einfach nicht abgeben. Nach einer klitzekleinen OP am Bein geht es ihm wieder ausgezeichnet und er ist jeden Tag auf neue Abenteuer mit unserem kleinen Hunderäuber bereit. Übrigens – wir würden gerne den Hersteller dieses für alle Hundebesitzer empfehlenswerten Spielzeugs fündig machen! Schickt uns bitte Eure Tipps zu!

Und dann gibt es noch den allerliebsten Kong. Diesen haben wir uns als Prämie bei Zooplus ausgesucht und Stella hat ihn sofort lieb gewonnen. Der Kong ist sehr robust und hält jedes, auch sehr intensives Knabbern und Kauen sehr gut aus. Hier gibt es ein paar Eindrücke vom Spielen mit dem Kong :-)

Auch ein Huhn aus Latex, das Tau und zwei andere kleine Quietschies hat unsere Stella mit der Zeit ans Herz geschlossen. Das Huhn ist zwar beim letzten Apportieren und Zerren verunglückt, wir werden aber auf alle Fälle ein neues holen, da das Preis-Leistung-Verhältnis bei diesem Spielzeug einfach stimmt und das Spielen unserem Hund viel Spaß bereitet. Weitere Details zu Stellas Erfahrungen mit Tauspielzeugen findet Ihr im Bericht “Knoten und andere Tauspielzeuge“.

 

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Angst vor dem Karton

Ja, Kartons sind unserer Stella nicht geheuer. Die Geräusche, die die Pappe beim Zerknüllen von sich gibt, jagen ihr eine große Angst ein. Nun haben wir versucht, gemeinsam diese Ängste zu überwinden und haben im Wohnzimmer einen ziemlich großen Pappkarton hingestellt. Am Anfang machte Stella einen großen Bogen um das Teil und ließ sich nicht wirklich überzeugen, mit dem Karton in Kontakt zu kommen. Als wir dort aber Leckerlies und Spielzeuge versteckt hatten, fasste sie mehr Mut und ging immer einen Schritt weiter, um diese rauszuholen. Wir werden das tolle Kartonspiel sicherlich wiederholen müssen, damit sie ihre Ängste ganz los wird.

Hier ein paar Eindrücke von dieser neuen “knarrenden” Erfahrung:

Knoten und andere Tauspielzeuge

Neben dem beliebten Kong hat unsere Stella auch Vorliebe an den Tauspielzeugen gefunden. Sie versucht zurzeit mit allen Mitteln ihren großen Kaudrang zu befriedigen. Jeder Stock auf der Straße muss angeknabbert werden, kein Tauspielzeug in der Wohnung bleibt in der Ecke liegen. Das Tau eignet sich wunderbar für Zerrspielchen – zusätzlich kann der Hund auf spielerische Art und Weise seine Zähne reinigen. Bei der kurzen Überlebensdauer von Tauspielzeugen ist dies jedoch ein ziemlich teurer Spaß. Der erste große Tauknoten, den sie geschenkt bekommen hat, reichte für ca. 6 Wochen aus. Den zweiten haben wir in einem Billigladen geholt und er wurde gestern nach ca. 3 Wochen Spielzeit total zerfetzt. Stella hat es wirklich genossen, mit dem offenen Knoten durch die ganze Wohnung zu rennen und überall die kleinen Franzen zu verteilen. Am Aufräumen hat sie sich natürlich nicht beteiligt ;-)

Und hier ein paar Fotos vom Kampf mit dem bösen Tau:

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